Aufklärungspflichten beim Verkauf im Zusammenhang mit Gefährdungseinschätzungen

Hinsichtlich vorbehaltener negativer Gefährdungseinschätzungen seitens des Verpächters bei Abschuss eines Pachtvertrages hat das Oberlandesgericht Zweibrücken (Urteil vom 02.03.2017, 4 U 154/15) entschieden. „Grundsätzlich ist es zwar Sache jeder Partei, ihre Interessen selbst wahrzunehmen und es müssen deshalb ungünstige Eigenschaften des Vertragsgegenstandes nicht ungefragt offengelegt werden ... Eine Vertragspartei muss aber bei Verhandlungen, in denen die Parteien entgegengesetzte Interessen verfolgen, den anderen Teil nach Treu und Glauben über solche Umstände aufklären, die den Vertragszweck des anderen vereiteln können und die für seinen Entschluss von wesentlicher Bedeutung sind, sof

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