BGH: Vortäuschung einer Grundstücksbeschaffenheit rechtfertigt auch bei Mangelfreiheit den Rücktritt

Mit Urteil vom 19.01.2018 – V ZR 256/16 – hat der 5. Zivilsenat seine in jüngerer Zeit gehäufte Rechtsprechung zur Gewährleistungsverpflichtung des Verkäufers beim Verkauf von Gebrauchtimmobilien um einen durchaus wichtigen Gesichtspunkt erweitert: Hatte der Senat in seinem Urteil vom 06.11.2015 – V ZR 78/14 – dahin entschieden, dass eine Beschreibung von Eigenschaften eines Grundstücks oder Gebäudes vor Vertragsschluss durch den Verkäufer, wie etwa der Inhalt einer Objektbeschreibung des Immobilienmaklers des Verkäufers, die in der notariellen Urkunde keinen Niederschlag findet, in aller Regel nicht zu einer Beschaffenheitsvereinbarung nach § 434 Abs. 1 Satz 1 BGB führt. Die Konsequenz di

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