Keine Verkäuferprovision bei Grundstückkauf durch Geschäftsführer der zunächst erwerbsinteressierten

Der Bundesgerichtshof hat in seinem Urteil vom 21.11.2018 – I ZR 10/18 – einen Anspruch des Maklers gegen den Verkäufer eines Grundstückes verneint, wenn der Makler dem Verkäufer zwar eine Handelsgesellschaft als Erwerbsinteressentin für das Grundstück nachgewiesen hat, der Kauf des Grundstückes aber nicht durch diese Gesellschaft, sondern durch deren Geschäftsführer erfolgt. Der Entscheidung lag folgender Sachverhalt zugrunde: Der Grundstückseigentümer beauftragte das Maklerbüro mit der Suche nach Miet- oder Kaufinteressenten für ein ihm gehörendes Grundstück. Im Fall des Verkaufs des Grundstückes sollte das Maklerbüro eine Vermittlungsprovision in Höhe von 5 % des Kaufpreises erhalten.

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